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S t r e c k e

Deisterstrecke (Nr. 1761 · KBS 360.1.2 · exKBS 363.1.2, 365, 297, 212a)

"Das ist ja nur eine S-Bahn-Strecke...!" Das stimmt, allerdings erst seit dem Jahr 2000 mit der Einführung der S-Bahn Hannover. Davor fand hier lokbespannter Personennahverkehr statt. Ursprünglich gebaut wurde sie allerdings zum Abtransport der Deisterkohle von den Bergwerken nach Hannover.

Als Deisterstrecke wird die Bahnlinie (Hannover -) Weetzen - Barsinghausen - Haste bezeichnet, die durch das idyllische Deistervorland am Nordrand des Deisters entlang durch Wiesen und Felder verläuft. Der Bahnhof Egestorf liegt beispielsweise direkt am Waldrand und ist ideal für Wanderausflüge geeignet. Die Bahnlinie verbindet die beiden Hauptstrecken Hannover - Weetzen - Hameln - Altenbeken (HAE) und Hannover - Wunstorf - Haste - Minden (Westf.) wie eine Spange. Somit ist auch ein Kreisverkehr über die Deisterstrecke möglich, wie es im S-Bahn-Betrieb auf der Linie S1 auch angewandt wird (Haste - Weetzen - Hannover - Wunstorf - Haste - Minden).

Der genaue Streckenverlauf ist oben über den Menüpunkt "Skizze" abrufbar.

Im Kursbuch der Deutschen Bundesbahn war die Deisterstrecke unter der Nummer KBS 297 zu finden, bei der Deutschen Bahn AG zunächst unter KBS 365 und seit Aufnahme des S-Bahn-Verkehrs im Jahr 2000 schließlich unter KBS 363.1 und 363.2. Mittlerweile seit Fahrplanwechsel 14.12.2008 als KBS 360.1.2. Die bundeseinheitliche Streckennummer lautet 1761.

Die Strecke ist durchgehend elektrifiziert. Im ersten Abschnitt, von Weetzen bis Barsinghausen, handelt es sich um eine Hauptstrecke mit Vmax 120 km/h (Kurve bei Wennigsen 80 km/h), bis Egestorf zweigleisig ausgebaut. Das zweite Teilstück, von Barsinghausen bis Haste, ist eine eingleisige Nebenbahn mit Vmax 80 km/h. Hier gibt es noch einige technisch ungesicherte Bahnübergänge. Zugkreuzungen sind auf dem eingleisigen Abschnitt in Barsinghausen (nur bei Verspätungen oder mit Güter-/Sonderzügen) und Bantorf (planmäßig halbstündliche S-Bahn-Kreuzung) möglich.

Gesteuert wird der Bahnverkehr von drei Stellwerken: Weetzen 'Wf' (Weetzen und Wennigsen), Barsinghausen 'Bf' (Egestorf, Barsinghausen und Bantorf) und Haste 'Hf' (Haste). Die übrigen Bahnstationen (Lemmie, Kirchdorf, Winninghausen, Bad Nenndorf) sind Haltepunkte, an denen sich keine Weichen oder Signale befinden. Alle drei Stellwerke sind als Spurplan-Drucktastenstellwerke der Bauart SpDrS60 ausgeführt, die Bedienung erfolgt per Knopfdruck auf dem Stelltisch. Außerdem bedient der Fahrdienstleiter Barsinghausen eine Anrufschranke in Bantorf (Gewerbegebiet Kronskamp). Bis 1989/90 gab es in Wennigsen und Egestorf eigene mechanische Stellwerke mit Formsignalen sowie den Schrankenposten Kirchdorf und den Posten 19 in Waltringhausen. Auch in Bad Nenndorf gab es ein mechanisches Stellwerk und umfangreiche Gleisanlagen. Von dort aus zweigte bis 1988 die Sünteltalbahn (exKBS 212d) nach Bad Münder ab, die an der Südseite des Deisters entlang führte.

Entstanden ist diese Strecke ursprünglich zum Abtransport der Deisterkohle, die damals in großen Mengen gefördert wurde. In Barsinghausen gibt es heute ein Besucherbergwerk, in dem der Klosterstollen untertage mit einer Grubenbahn befahren und übertage eine umfangreiche Ausstellung besichtigt werden kann. 1968 war der Bergbau schon längst Geschichte, und die Strecke schrieb rote Zahlen. Erst die Gründung des GVH (Zweckverband Großraumverkehr Hannover) mit anschließender Elektrifizierung und Einführung des 'Nahschnellverkehrs' im Jahr 1970 retteten die Deisterstrecke sozusagen in letzter Minute vor der Stilllegung.

CN

 

Erweiterte Neuauflage:

Broschüre erhältlich im Heimatmuseum Wennigsen oder hier bestellen (zum Selbstkostenpreis € 8,50 + ggf. € 1,45 Versandkosten)

 

Bitte beachten Sie: Dies ist keine offizielle Seite der Deutschen Bahn AG, des GVH oder der anliegenden Kommunen! Sie befinden sich auf einer privaten Internetseite. Ich verfolge damit keinerlei kommerzielle Interessen. Informationen aus offizieller Hand erhalten Sie >hier< .